Willkommen beim SüdKulturFonds

Der SüdKulturFonds unterstützt mit Defizitgarantien und Projektbeiträgen Produktionen und Veranstaltungen mit KünstlerInnen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa (nicht EU-Länder). Ziel dieser Fördertätigkeit ist, Kulturschaffenden aus dem Süden und Osten der Welt, insbesondere aus Partnerländern der schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit, den Zugang zum hiesigen Kulturmarkt und zu professionellen Netzwerken zu erleichtern.

Der SüdKulturFonds wird von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA finanziert und vom Büro für Kulturkooperation artlink betreut. Er unterstützt ausschliesslich Vorhaben, die in der Schweiz stattfinden.

Hintergrund der Fördertätigkeit des Fonds ist die Unesco-Konvention zum Schutz und Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen, welche die Unterzeichnerstaaten dazu verpflichtet, den Kulturschaffenden aus Entwicklungsländern erleichterten Marktzugang zu gewähren. Die von 141 Staaten unterzeichnete Konvention sowie mehrere Resolutionen der UNO bekräftigen, dass Kunst und Kultur wesentliche Elemente einer nachhaltigen Entwicklung sind.

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Häufige Fragen

Um einen Antrag an den SüdKulturFonds zu richten, benötigen Sie ein Benutzerkonto. Darin können Sie Ihre Gesuche und später auch die Abrechnungen entwerfen, verändern und ergänzen (alle Angaben bleiben automatisch gespeichert) und schliesslich einreichen. Zudem haben Sie jederzeit die Übersicht über den Status von Gesuchen und Abrechnungen (Entwurf, eingereicht, in Behandlung, entschieden, abgeschlossen).

Der SüdKulturFonds unterstützt ausschliesslich Projekte mit professionellen Künstlerinnen aus Ländern, die auf der „DAC List of ODA Recipients“ der OECD aufgeführt sind. Priorität dabei haben Länder, in denen die DEZA aktiv ist (Liste).

Der SüdKulturFonds unterstützt Kulturprojekte aus allen Sparten. Ausgeschlossen sind jedoch Beiträge an Filmproduktionen.

Einzelveranstaltungen: Gesuch ist vom Veranstalter einzureichen; auftretende KünstlerInnen können nicht selbst ein Gesuch stellen.
Programmreihen: mehrere anspruchsberechtigte Anlässe über ein Jahr oder eine Saison hinweg.
Festivals: ein- oder mehrtägige Anlässe mit mehreren Produktionen.
Tourneen von KünstlerInnen, welche nicht in der Schweiz wohnhaft sind.
Produktionen von CDs oder Videoclips, von aufwändigen Program-men oder thematischen Koproduktionen. Ausgeschlossen sind Film-produktionen.
Gastaufenthalte während mehrerer Wochen oder Monaten in einem Förderatelier in der Schweiz (artist in residence).
Literarische Übersetzungen durch anerkannte Schweizer Verlage.

Priorität für Unterstützungsbeiträge haben künstlerisch eigenständige und überzeugende Projekte. Bereits realisierte Projekte können nicht unterstützt werden, ebenso keine Werbe- und Benefizveranstaltungen.

Die geförderten Projekte müssen eine ausreichende Eigenfinanzierung aufweisen, insbesondere wird auf angemessene Eintritts- bzw. Verkaufseinnahmen Wert gelegt. Die Mitfinanzierung durch andere Förderstellen (Städte, Kantone, Private) ist anzustreben, ausgeschlossen sind jedoch Beiträge durch weitere Bundesstellen, soweit sie sich auf dieselben Teile des Projektes beziehen.

Die für das Projekt verantwortlichen Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen müssen eine professionelle Durchführung des Projektes gewährleisten können.

Die Gesuche müssen spätestens 4 Wochen vor Projektbeginn eingereicht sein. Zu spät oder unvollständig einreichte Gesuche können nicht behandelt werden.

Anträge unter CHF 5000 werden laufend entschieden.

Für Gesuche ab CHF 5000 gelten folgende Eingabefristen:
31. Januar - 30. April - 31. August - 30. November. Auch diese Termine müssen vier Wochen vor Projektbeginn liegen!

Anträge für literarische Übersetzungen sind jeweils auf den 15. März und den 15. Oktober einzureichen.

Beiträge an Projekte mit gesamtschweizerischer oder sprachregionaler Bedeutung über CHF 30'000 werden zweimal jährlich behandelt und sind mindestens zwei Monate vor Projektbeginn und gemäss Absprache mit artlink einzureichen.

Gesuche unter CHF 5000 werden laufend von der artlink-Geschäftsstelle entschieden. Alle andern Gesuche werden jeweils nach den Eingabeterminen von artlink zusammen mit externen Fachpersonen beurteilt und entschieden. Beiträge über CHF 30'000 benötigen zudem die Zustimmung der Steuergruppe artlink-DEZA.

Externe FachexpertInnen: Elina Duni, Zürich (Musik), Jakob Graf, Genf (Musik), Sandro Lunin, Zürich (Theater und Tanz), Ursula Pfander, Bern (Film), Samuel Herzog, Zürich (Visuelle Kunst)

Die Beiträge werden nach Vorlage der vollständigen Schlussrechnung und des Abschlussberichtes ausbezahlt. Diese sind spätestens 3 Monate nach Projektende einzureichen.

Bei länger dauernden Projekten kann ein Gesuch für eine Vorschusszahlung von maximal 50 % des gesprochenen Beitrages gestellt werden.

Bei Defizitgarantien werden nur die effektiv ausgewiesenen Fehlbeträge bis zur Höhe des gesprochenen Betrags ausbezahlt. Verfügt ein Projekt über mehrere Defizitgarantien, wird der Fehlbetrag anteilsmässig unter den verschiedenen Defizitdeckungsgebern aufgeteilt.